Schwarzes Scherzl (auch „Schwarzes Scherzel“ genannt) ist ein mageres, feinfaseriges Teilstück aus der Rinderschale. Genau diese Eigenschaften machen es so beliebt: Du bekommst ein Stück, das sich hervorragend für Rindsschnitzel, Rouladen, Geschnetzeltes und sanftes Schmoren eignet – also für Gerichte, bei denen Du Zartheit willst, aber keine fette Struktur brauchst. Auf dieser Seite findest Du eine klare Orientierung: wofür Schwarzes Scherzl ideal ist, wie Du die Menge planst, und ein klassisches Rouladen-Rezept mit Grammangaben, das auch zuhause zuverlässig gelingt.
Kurz gesagt: Wenn Du „mager & zart“ suchst, aber trotzdem ein Stück willst, das in der Küche vielseitig ist, liegst Du mit Schwarzem Scherzl sehr oft richtig.
Schwarzes Scherzl stammt aus der Rinderschale (Oberschale) und wird in der Warenkunde oft als mager und feinfaserig beschrieben. Das ist der Grund, warum es so häufig für Rindsschnitzel und Rouladen empfohlen wird: Es lässt sich gut in Scheiben schneiden, gleichmäßig klopfen und bleibt beim Schmoren schön zart, wenn Du ihm Zeit gibst. Auch als Braten im Ganzen kann es funktionieren – am besten sanft gegart (Niedertemperatur), damit es nicht austrocknet.
Wenn Du direkt bestellen willst, findest Du hier den Einstieg zu Bio Schwarzes Scherzl (Freiländer) und hier zu Schwarzes Scherzl / Rinderschale (Fleisch24).
mager feinfaserig für Rouladen & SchnitzelDenk beim Schwarzes Scherzl an eine praktische Küchen-Regel: mageres Fleisch braucht entweder kurze, präzise Garung (z.B. dünn geschnitten als Rindsschnitzel) oder sanftes Schmoren (z.B. Rouladen). In beiden Fällen hilft Dir die feine Faserung. Was eher nicht ideal ist: extrem heißes, langes Braten ohne Flüssigkeit, weil mageres Fleisch dabei trocken wirken kann.
Du willst die Entscheidung noch schneller machen? Hier sind die typischen Einsatzbereiche:
Hinweis: Die genaue Bezeichnung kann regional variieren (Scherzl/Scherzel). Entscheidend ist: Rinderschale/Oberschale, mager und für Schnitzel/Rouladen gedacht.
Dieses Rezept ist bewusst „österreichisch“ gehalten: Senf, Gurkerl, Zwiebel – und eine Sauce, die mit Zeit besser wird. Als Richtwert planst Du für Rouladen gern 150 g Fleisch pro Person. Bei sehr großen Essern oder wenn Du wenig Beilage machst, kannst Du Richtung 180 g gehen. Bei vielen Beilagen (Knödel, Erdäpfel, Kraut) reichen oft 140–150 g.
Fleischquelle: Du findest das passende Stück als Bio-Variante bei Freiländer oder als Rinderschale/Schwarzes Scherzl bei Fleisch24.
Keine Gesundheitsversprechen: Das ist ein Küchenrezept. Achte auf Hygiene, saubere Kühlung und ausreichende Garung.
Schwarzes Scherzl als Roulade liebt Beilagen, die Sauce aufnehmen. Mit diesen Klassikern bist Du immer auf der sicheren Seite:
Für Gäste, die es „weniger schwer“ mögen: Petersilerdäpfel + Krautsalat ist eine super Kombi zu Rouladen.
Wenn Du das Stück fürs nächste Gericht suchst: Bestell es direkt bei Freiländer oder Fleisch24.
Schneide das Schwarze Scherzl dünn, klopfe es behutsam, salze es und brate es sehr kurz in heißem Fett. Dann kurz rasten lassen. Dazu passt Erdäpfelsalat oder Petersilerdäpfel. Wichtig: nicht „totbraten“ – mageres Fleisch wird sonst schnell trocken.
Streifen kurz scharf anbraten, herausnehmen, Zwiebel anschwitzen, mit Suppe ablöschen und mit einem Schuss Rahm oder Crème fraîche abrunden. Fleisch nur kurz zurück in die Sauce geben, damit es zart bleibt. Mit Nudeln oder Reis servieren.
Schwarzes Scherzl kann auch als ganzer Braten gelingen, wenn Du es sanft bei niedriger Temperatur garst und ausreichend Flüssigkeit/Saft verwendest. Wer mag, kann zusätzlich mit Speck spicken oder es mit einer aromatischen Zwiebel-Sauce begleiten – das kompensiert die Magerkeit.
Du willst Dir das passende Stück sichern? Hier sind die Links nochmals gesammelt. So kommst Du ohne Umwege zu Schwarzem Scherzl (Bio bei Freiländer) oder zur Rinderschale/Schwarzem Scherzl bei Fleisch24. Plane Deine Menge, lies die Produktangaben zur Einheit und entscheide dann, ob Du Rouladen, Schnitzel oder ein Schmorgericht machen willst.
Einkaufs-Quickcheck: Portionen (150 g/Roulade), Beilagen (Knödel/Erdäpfel), Sauce-Zutaten (Gemüse, Suppe, Lorbeer) – dann ist der Erfolg fast schon fix.
Schwarzes Scherzl wird häufig als Teilstück aus der Rinderschale/Oberschale geführt. Je nach Region und Zuschnitt kann die Benennung leicht variieren. Wenn Du „Rinderschale/Schwarzes Scherzl“ liest, bist Du in der Regel im richtigen Bereich für Schnitzel und Rouladen.
Für Rouladen sind 150 g pro Person ein sehr guter Richtwert. Für Natur-Schnitzel oder Geschnetzeltes reichen oft 150–200 g, je nachdem, wie üppig die Beilagen sind. Bei Knödeln und Sauce bist Du meist schneller satt, als Du glaubst.
Weil es mager ist. Wenn Du es zu lange zu heiß brätst, verliert es schnell Saft. Lösung: entweder sehr kurz und heiß (dünn geschnitten), oder sanft schmoren/mit Sauce arbeiten. Bei Rouladen macht genau das den Unterschied.
Grundsätzlich ja, wenn Du es gut verpackst (möglichst luftdicht) und die Kühlkette einhältst. Für genaue Hinweise zu Haltbarkeit und Lagerung beachte bitte die Angaben beim jeweiligen Produkt im Shop.